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Vier bahnbrechende KI-Entwicklungen: Schweiz, OpenAI, Apple & Deutschland

Marcus von PM KI-Marketing fasst die wichtigsten KI-Neuigkeiten der letzten Tage zusammen: Ein komplett offenes Schweizer KI-Modell, OpenAIs neuer Milliarden-Deal für eigene Chips, Apples Ausbau von Siri mit KI und die Einweihung von Europas stärkstem Supercomputer in Deutschland. Erfahren Sie, wie diese Entwicklungen die KI-Landschaft und Ihr Business beeinflussen.

Chapter 1

KI-News

Marcus

Hallo und herzlich willkommen zu den KI-News am 5 September 2025

Marcus

präsentiert von PM KI-Marketing! Ich bin Marcus und bringe Ihnen heute die wichtigsten KI-Entwicklungen der letzten zwei Tage auf den Punkt. Heute haben wir vier wirklich spannende Themen für Sie: Die Schweiz überrascht mit einem vollständig offenen KI-Modell, OpenAI sichert sich mit einem 10-Milliarden-Deal mehr Unabhängigkeit von Nvidia, Apple arbeitet an erweiterten Siri-Funktionen, und Deutschland feiert heute die Einweihung von Europas stärkstem Supercomputer. Lassen Sie uns direkt einsteigen!

Chapter 2

Hauptteil - Die vier wichtigsten KI-Entwicklungen

Marcus

Schweizer KI-Revolution: Apertus setzt neue Maßstäbe für Transparenz. Am Dienstag, dem 2. September, haben die ETH Zürich, die EPFL und das Schweizer Supercomputing-Zentrum CSCS ein bemerkenswertes Signal gesendet: Sie veröffentlichten Apertus - das erste vollständig offene, mehrsprachige KI-Sprachmodell der Schweiz. Was macht Apertus so besonders? Im Gegensatz zu ChatGPT, Gemini oder Claude ist Apertus keine Blackbox. Jeder kann nachvollziehen, wie es entwickelt wurde, welche Daten verwendet wurden und wie es funktioniert. Das Modell beherrscht über 1000 Sprachen und wurde unter Berücksichtigung der Schweizer Datenschutzgesetze und der EU-KI-Verordnung entwickelt.

Marcus

Für deutsche Unternehmen bedeutet das: Endlich eine echte Alternative zu den amerikanischen KI-Giganten. Swisscom-Geschäftskunden können Apertus bereits über die Swiss AI Platform nutzen. Das Modell ist vollständig DSGVO-konform und kann sogar on-premise betrieben werden - ein entscheidender Vorteil für sicherheitskritische Anwendungen. Die Entwicklungskosten lagen bei nur 20 Millionen Franken - ein Bruchteil dessen, was die US-Konzerne investieren. Das zeigt: Europa kann durchaus mithalten, wenn die Ressourcen gebündelt werden.

Marcus

OpenAI's Chip-Strategie: 10-Milliarden-Deal mit Broadcom. Gestern wurde ein Deal bekannt, der die KI-Branche aufhorchen lässt: OpenAI und der US-Chiphersteller Broadcom entwickeln gemeinsam eigene KI-Beschleuniger. Broadcom-CEO Hock Tan bestätigte Aufträge von über 10 Milliarden Dollar, die Massenproduktion soll 2026 starten. Warum ist das wichtig? OpenAI macht sich unabhängiger von Nvidia, dem aktuellen Marktführer bei KI-Chips. Bisher war OpenAI wie fast alle KI-Unternehmen auf Nvidias teure H100- und A100-Chips angewiesen. Mit eigenen Chips kann OpenAI seine Kosten senken und die Leistung optimieren. Der Business-Impact für deutsche Unternehmen: Mehr Wettbewerb bei KI-Chips bedeutet perspektivisch sinkende Preise und bessere Verfügbarkeit. Das macht KI-Infrastruktur auch für kleinere Unternehmen erschwinglicher. Zusätzlich zeigt es, dass auch etablierte Halbleiterunternehmen wie Broadcom attraktive Partner für KI-Projekte sein können.

Marcus

Apple verstärkt KI-Entwicklung mit neuem Answers Team. Apple arbeitet intensiv an der KI-Transformation seiner Produkte. Das Unternehmen hat ein neues Answers Team gegründet, das an einem ChatGPT-ähnlichen System arbeitet, um Nutzern besseren Zugang zu Weltwissen zu ermöglichen. Diese Entwicklungen sollen Siri und andere Apple-Services deutlich intelligenter machen. Die Strategie: Apple setzt dabei auf seine bewährten Datenschutzprinzipien und On-Device-Verarbeitung durch die Neural Engine. Eine Partnerschaft mit Google Gemini ergänzt die hausinternen Bemühungen, ohne die Apple-Datenschutzstandards zu kompromittieren. Für Unternehmen relevant: Apple's Einstieg in fortgeschrittene KI-Services verschärft den Wettbewerb im Business-Bereich. Mehr Konkurrenz bedeutet bessere Lösungen und potenziell günstigere Preise für Unternehmen, die KI-Tools einsetzen wollen.

Marcus

Deutschland auf Supercomputer-Platz 4: Jupiter offiziell eingeweiht. Heute war ein historischer Tag für die deutsche KI-Forschung: Bundeskanzler Friedrich Merz, Forschungsministerin Dorothee Bär und EU-Kommissarin Ekaterina Sachariewa weihten in Jülich den Supercomputer Jupiter ein. Mit Platz 4 weltweit ist Jupiter nicht nur Europas schnellster Supercomputer, sondern auch besonders energieeffizient. Die Investition: EU, Bund und NRW steckten zusammen 500 Millionen Euro in das Projekt. Jupiter soll Deutschland bei KI-Forschung und der Entwicklung großer Sprachmodelle unabhängiger machen. Business-Relevanz: Internationale Studien zeigen, dass Supercomputer-Investitionen erhebliche wirtschaftliche Multiplikatoreffekte haben. Jupiter könnte zum Katalysator für ein deutsches KI-Ökosystem werden und neue Möglichkeiten für Start-ups und Forschungskooperationen schaffen - auch wenn der Zugang für Unternehmen noch optimiert werden muss.

Chapter 3

Fazit

Marcus

Diese vier Entwicklungen zeigen: Europa und Deutschland holen in der KI-Entwicklung auf. Die Schweiz beweist mit Apertus, dass transparente, ethische KI möglich ist. OpenAI diversifiziert seine Chip-Strategie, was den Markt dynamisiert. Apple verstärkt seine KI-Bemühungen erheblich. Und Deutschland schafft mit Jupiter die Infrastruktur für eigene KI-Durchbrüche. Der rote Faden: Alle diese Entwicklungen zeigen eine Dezentralisierung der KI-Macht weg von den wenigen US-Giganten hin zu mehr Vielfalt und regionaler Souveränität..

Chapter 4

Marcus' Profi-Tipp

Marcus

Mein Tipp für diese Woche: Schauen Sie sich das Schweizer Apertus-Modell genauer an, besonders wenn Sie in sensiblen Branchen arbeiten. Die vollständige Transparenz und DSGVO-Konformität machen es zu einer interessanten Alternative für Pilotprojekte. Und behalten Sie die Chip-Entwicklungen im Auge - 2026 könnte das Jahr werden, in dem sich die KI-Hardware-Landschaft grundlegend verändert.

Chapter 5

Abschluss

Marcus

Das waren die KI-News für heute, Freitag den 5. September 2025. Welche dieser Entwicklungen beschäftigt Sie am meisten? Schreiben Sie mir gerne Ihr Feedback. Und vergessen Sie nicht: Weitere Insights zu KI im Marketing und praktische Tipps für Ihr Unternehmen finden Sie auf pm-hannover.de. Bis zum nächsten Mal - bleiben Sie neugierig auf die KI-Zukunft!